Hier finden Sie Normalbefundtexte für die häufigsten MRT-Untersuchungen. Bei Wirbelsäulenbefunden erleichtert eine feste Reihenfolge (Stellung, Wirbelkörper, Bandscheiben, Spinalkanal und Foramina) die Zuordnung segmentbezogener Befunde. Unter jeder Vorlage stehen ein kurzes Diktat und der entstehende Satz. Passen Sie den Technikteil an Ihre Sequenzen an.
MRT des Schädels
Ein normaler MRT-Befund des Schädels umfasst Parenchymsignal, Diffusion, Liquorräume, Mittellinie, extraaxiale Räume, hintere Schädelgrube und Sellaregion.
TECHNIK: MRT des Schädels mit axialen T1-, T2-, FLAIR- und diffusionsgewichteten Sequenzen sowie sagittaler und koronarer Schichtführung.
BEFUND:
Regelrechtes Signal des Hirnparenchyms.
Keine Diffusionsrestriktion.
Altersentsprechend weite innere und äußere Liquorräume.
Mittellinienstrukturen nicht verlagert.
Keine extraaxiale Flüssigkeitsansammlung, keine Raumforderung.
Kleinhirn und Hirnstamm unauffällig.
Hypophyse und Sella turcica regelrecht.
Nasennebenhöhlen und Mastoidzellen regelrecht belüftet.
BEURTEILUNG: Unauffällige MRT des Schädels.
"einige unspezifische T2-FLAIR-hyperintense Herde im rechten periventrikulären Marklager"
Im rechten periventrikulären Marklager zeigen sich einige unspezifische T2/FLAIR-hyperintense Herde.
MRT der LWS
Die MRT der LWS gehört zu den häufigsten Anforderungen. Eine feste Reihenfolge aus Stellung, Wirbelkörpern, Bandscheiben, Spinalkanal und Foramina erleichtert segmentbezogene Befunde.
TECHNIK: MRT der Lendenwirbelsäule mit sagittalen T1-, T2-, STIR- und axialen T2-gewichteten Sequenzen.
BEFUND:
Lordose erhalten.
Wirbelkörperhöhen und Knochenmarksignal regelrecht.
Bandscheibenhöhen und -signal erhalten.
Kein Bandscheibenvorfall.
Spinalkanal und Neuroforamina frei.
Facettengelenke unauffällig.
Conus medullaris in regelrechter Höhe und mit normalem Signal.
Paravertebrale Weichteile unauffällig.
BEURTEILUNG: Unauffällige MRT der LWS.
"LWK 4/5 rechts paramediane Protrusion mit Kontakt zur Wurzel L5 rechts"
In Höhe LWK 4/5 rechts paramediane Bandscheibenprotrusion mit Kontakt zur rechten Nervenwurzel L5.
MRT der HWS
Der HWS-Befund ergänzt den LWS-Aufbau um Myelon und kraniozervikalen Übergang.
TECHNIK: MRT der Halswirbelsäule mit sagittalen T1-, T2-, STIR- und axialen T2-gewichteten Sequenzen.
BEFUND:
Lordose erhalten.
Wirbelkörperhöhen und Knochenmarksignal regelrecht.
Bandscheibenhöhen erhalten; kein Bandscheibenvorfall.
Spinalkanal und Neuroforamina frei.
Myelon normal kalibriert, regelrechtes Signal.
Kraniozervikaler Übergang unauffällig.
BEURTEILUNG: Unauffällige MRT der HWS.
"HWK 5/6 zentrale Protrusion mit Pelottierung des Duralsacks"
In Höhe HWK 5/6 zentrale Bandscheibenprotrusion mit Pelottierung des Duralsacks.
MRT des Kniegelenks
MRT des Knies: Menisken, Kreuz- und Seitenbänder, Streckapparat, Knorpel, Knochenmark und Erguss, jeweils in eigenem Satz.
TECHNIK: Kniegelenk in sagittaler, koronarer und axialer Schichtführung mit PD- und T1-gewichteten Sequenzen.
BEFUND:
Kein rissverdächtiges Signal im Innen- oder Außenmeniskus.
Vorderes und hinteres Kreuzband regelrecht.
Innen- und Außenband unauffällig.
Streckapparat unauffällig.
Gelenkknorpel erhalten.
Regelrechtes Knochenmarksignal.
Kein Gelenkerguss.
BEURTEILUNG: Unauffällige MRT des Kniegelenks.
"Riss im Hinterhorn des Innenmeniskus bis zur Gelenkfläche, geringer Erguss"
Riss im Hinterhorn des Innenmeniskus mit Ausdehnung bis zur Gelenkfläche. Geringer Gelenkerguss.
Befunden mit diesen Vorlagen
Mit diesen Normalbefunden als Vorlagen in Raporio sprechen Sie nur den Befund: Ein kurzes Diktat wie "LWK 4/5 rechts paramediane Protrusion" wird zum passenden Satz. Für CT siehe CT-Normalbefunde.
Häufige Fragen
Darf ich diese MRT-Vorlagen verwenden?
Ja, frei. Passen Sie den Technikteil an die Sequenzen Ihrer Abteilung an.
Wie schreibt man Segmente im Wirbelsäulen-MRT?
Jedes Segment einzeln nennen und die Beziehung zur Nervenwurzel (Kontakt, Kompression) klar beschreiben.
Mit der eigenen Vorlage testen
Befund diktieren, Raporio füllt Ihre Vorlage aus. Keine Installation, läuft im Browser.